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IVF und Embryonalentwicklung nach dem Transfer in die Gebärmutterhöhle

IVF und Embryonalentwicklung nach dem Transfer in die Gebärmutterhöhle

In short Die ersten Tage der Embryonalentwicklung nach dem Transfer in die Gebärmutterhöhle sind für Patientinnen in der Regel eine belastende Zeit voller neuer Erfahrungen, die auch mit vielen Sorgen und Zweifeln verbunden sein kann. Die Veränderungen, die während dieser Zeit im Körper der Frau stattfinden, sind recht intensiv und erfolgen schnell. Es wird davon ausgegangen, dass es in der Regel etwa 10–12 Tage dauert, bis sich der Embryo vollständig eingenistet hat. Anschließend kann die Patientin einen Schwangerschaftstest durchführen.

Embryotransfer – was passiert nach dem Transfer?

Nach dem entscheidenden Schritt der assistierten Reproduktionsbehandlung, dem IVF-Transfer, wird der Patientin in der Regel die Einnahme von Hormonpräparaten empfohlen, die den Hormonspiegel im Körper regulieren und dem Embryo möglichst optimale Entwicklungsbedingungen ermöglichen.

Die Patientin sollte nach dem Transfer übermäßige körperliche Anstrengung vermeiden. In dieser Zeit ist es ratsam, auf das Heben schwerer Gegenstände und auf Extremsport zu verzichten. Auch eine übermäßige Erwärmung des Bereichs der Fortpflanzungsorgane sollte vermieden werden. Eine angemessene Ernährung und Ruhe sind ebenfalls empfehlenswert, ebenso wie die Befolgung der ärztlichen Anweisungen zur Einnahme der genau verordneten Medikamente. Dies erhöht die Chancen auf einen erfolgreichen Verlauf der Behandlung und eine korrekte Einnistung des Embryos – erklärt Dr. Olaf Lindert, Facharzt für Kinderwunschbehandlung an der Klinika Bocian in Katowice.

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Einnistung des Embryos – Entwicklungsstadien des Embryos

Die Kinderwunschklinik überwacht die Entwicklung des Embryos im Labor sorgfältig bis zum Zeitpunkt des Transfers. Patientinnen fragen sich häufig, was mit dem Embryo nach der Übertragung in die Gebärmutterhöhle geschieht. In den darauffolgenden Tagen setzt der Embryo seine intensive Entwicklung fort und versucht, sich im Endometrium einzunisten. Die einzelnen Phasen hängen davon ab, wie viele Tage alt der transferierte Embryo war.

Bei 2–3 Tage alten Embryonen:

  • 1. Tag nach dem Transfer – der Embryo teilt sich weiter.
  • 2. Tag nach dem Transfer – der Embryo entwickelt sich zu einer Blastozyste.
  • 3. Tag nach dem Transfer – die Blastozyste schlüpft aus ihrer umgebenden Hülle.
  • 4.–6. Tag nach dem Transfer – der Embryo beginnt mit dem Einnistungsprozess, nistet sich in die Gebärmutterschleimhaut ein und dringt zunehmend tiefer in das Endometrium ein.
  • 7.–10. Tag nach dem Transfer – der im Endometrium der Gebärmutter eingenistete Embryo entwickelt sich weiter und die Produktion von hCG (humanem Choriongonadotropin) beginnt.
  • 11. Tag nach dem Transfer – die hCG-Konzentration im Körper ist so hoch, dass die Durchführung eines Schwangerschaftstests empfohlen wird.

Bei 5–6 Tage alten Embryonen, Blastozystentransfer:

  • 1. Tag nach dem Transfer – die Blastozyste schlüpft aus ihrer umgebenden Hülle.
  • 2.–3. Tag nach dem Transfer – der Embryo beginnt mit der Einnistung, nistet sich in die Gebärmutterschleimhaut ein und dringt zunehmend tiefer in das Endometrium ein.
  • 5.–8. Tag nach dem Transfer – der eingenistete Embryo entwickelt sich im Endometrium der Gebärmutter weiter und die Produktion von hCG beginnt.
  • 9. Tag nach dem Transfer – die hCG-Konzentration im Körper ist so hoch, dass ein Schwangerschaftstest durchgeführt werden kann.

Anzeichen einer Schwangerschaft – wann sollte ein Schwangerschaftstest durchgeführt werden?

Die Bestimmung des Beta-hCG-Wertes nach dem Embryotransfer ist ein wichtiger Schritt zur Überprüfung des Ergebnisses der IVF-Behandlung. Frauen achten häufig besonders auf mögliche Symptome, die auf eine Einnistung des Embryos nach dem Transfer hinweisen könnten. Die Einnistung selbst ist jedoch in der Regel nicht spürbar, gelegentlich kann eine leichte Einnistungsblutung auftreten. Daher ist ein Schwangerschaftstest entscheidend, wobei ein Bluttest das zuverlässigste Ergebnis liefert. Beta-hCG kann bereits in einem sehr frühen Stadium der Schwangerschaft nachgewiesen werden – in manchen Fällen kann der Test bereits 7–8 Tage nach dem Transfer der Embryonen in die Gebärmutterhöhle positiv ausfallen.

Das Warten auf das Ergebnis des Transfers ist für Paare äußerst schwierig, weshalb sie sich häufig zu früh für einen Test entscheiden, der eine Schwangerschaft möglicherweise noch nicht nachweisen kann. Daher ist Geduld ratsam, denn um ein möglichst zuverlässiges Ergebnis zu erhalten, sollte die Untersuchung frühestens 10–14 Tage nach der Eizellentnahme durchgeführt werden – erklärt Dr. Olaf Lindert von der Klinika Bocian in Katowice.

Wie lässt sich das Schwangerschaftsalter nach dem Embryotransfer berechnen?

Sowohl eine durch IVF entstandene Schwangerschaft als auch eine auf natürlichem Wege entstandene Schwangerschaft wird ab dem ersten Tag der letzten Menstruation berechnet. Aufgrund der hormonellen Stimulation vor dem Transfer kann sich die Menstruation manchmal verschieben. In solchen Fällen gilt der Tag der Eierstockpunktion und der Befruchtung der Eizellen als Tag des Eisprungs. Von diesem Datum werden 14 Tage abgezogen, um den hypothetischen Beginn der Menstruation und gleichzeitig das Datum zu bestimmen, ab dem das Schwangerschaftsalter nach einer IVF berechnet wird.

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