Anwendung des Fertile Chips bei unfruchtbaren Paaren
Der Fertile Chip wird in erster Linie Paaren empfohlen, die von Unfruchtbarkeit aufgrund eines männlichen Faktors betroffen sind. Er hilft vor allem bei Störungen im Zusammenhang mit:
- der Spermienbeweglichkeit (Asthenozoospermie),
- einer fehlerhaften Spermienmorphologie (Teratozoospermie).
Darüber hinaus ermöglicht das Verfahren die Selektion von Spermien im Hinblick auf deren DNA-Fragmentierung. Bei extrem schlechter Spermienqualität wird die Selektion mittels dieser Methode jedoch nicht durchgeführt, da die Spermien nicht in der Lage wären, den Weg durch die Kanälchen zur Zielkammer zurückzulegen.
Wie wirkt sich das Verfahren auf die Erfolgsquote der In-vitro-Behandlung aus?
Die mithilfe des Fertile Chips selektierten Spermien zeichnen sich aus durch:
- eine deutlich höhere Beweglichkeit,
- einen höheren Anteil an Spermien mit normaler Morphologie,
- eine hohe DNA-Integrität.
Infolgedessen entwickeln sich die gewonnenen Embryonen besser, wodurch die Chance auf das Eintreten einer Schwangerschaft steigt.